Dale Cooper
Dale
Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, Germany
"How do you know which way is up when your whole life has been turned upside down?" - Chloe Price
"How do you know which way is up when your whole life has been turned upside down?" - Chloe Price
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The full version of my first map! Enjoy :)
310 ratings
Created by - Dale Cooper
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"Dragon Age: The Veilguard" ist ein tolles Spiel! BioWare zeigt, dass es eben doch noch den alten Zauber heraufbeschwören kann, der Spielende in den Bann zu ziehen vermag. Verpackt in einem modernen Gewand, erwartet die Spielenden hier eine Narrative, die auf ihre Charaktere setzt und emotionale Zugkraft hat.

"Dragon Age: The Veilguard" fängt praktisch genau dort an, wo der Vorgänger aufgehört hat. Auf der Suche nach Solas, um ihn von seinen Plänen abzuhalten, rekrutiert Varric im Auftrag des Inquisitors neue Verbündete. Wir sind Rook, einer dieser neuen Verbündeten. Direkt zu Beginn geht die Jagd nach Solas jedoch fürchterlich schief und eine Katastrophe kataklysmischen Ausmaßes wird losgetreten. Denn der Schleier, der die Welt der Lebenden von einer Welt voller Verderben trennt, droht aufzureißen. Um diese Katastrophe aufzuhalten, formt Rook die namensgebende Schleierwacht, die den Schleier aufrecht erhalten will. Dabei trifft Rook allerlei Gefährten, die auf die ein oder andere Art persönlich mit dieser Katastrophe zusammenhängen.

Wie bereits erwähnt, wird die Geschichte zu großen Teilen von den Charakteren getragen. Die Gefährten, die Rook auf der Reise begleiten, haben eigene Probleme, die sie mit sich tragen. Während man nach und nach mehr über die Gefährten erfährt, vertrauen diese einem immer mehr ihrer Probleme an und man kann maßgeblichen Einfluss auf ihre persönlichen Schicksale nehmen. So muss ein Charakter sich zwischen seinem Lebenstraum und einer geliebten Person entscheiden. Durch unser Einwirken wird sich der Charakter für das eine oder das andere Entscheiden. Das war jetzt ein sehr plakatives Beispiel. Hinter dieser Entscheidung steht jedoch soviel mehr. Man erfährt von den Ängsten, den Hoffnungen, den Gefühlen bezüglich anderen Charakteren oder Familienmitgliedern. All das wirkt in diese Entscheidungen mit hinein. So schafft es BioWare eine solide Anzahl an persönlichen Geschichten zu erzählen, die den Spielenden nahe gehen. Die ein oder andere Träne habe ich tatsächlich verdrückt. Namentlich positiv hervorzuheben sind hier Solas, Emmrich und Taash, deren Geschichten zu den besten gehören. Besonders Emmrich ist mir als Gefährte sehr ans Herz gewachsen und spielt in der obersten Liga mit Garrus aus "Mass Effect" mit. Natürlich schwankt die Qualität dieser Charaktergeschichten, doch das hängt nicht mit dem Inhalt, sondern mit der Präsentation zusammen.

Das Tempo der Erzählung ist teilweise etwas holprig. So gibt es auf der technischen Seite gelegentlich befremdlich gesetzte Schnitte und somit Szenen, die entweder zu kurz oder zu lang verweilen. So wird an seltenen Stellen der Fokus unbewusst verändert, was sich eben auf die Charaktergeschichten auswirken kann.
Gleichzeitig ist die Qualität von Animationen inkonsistent. Während die Haupthandlung und auch die großen set pieces der Nebenhandlungen stimmig in Szene gesetzt und animiert sind, so gibt es gerade in den Nebenhandlungen Animationen, die die Emotionen der Figuren nicht gut abbilden. Das kann gelegentlich für eine Dissonanz sorgen. Besonders der eigene Charakter, Rook, ist von diesem Problem betroffen.

Gut, dass das Spiel dafür im Gameplay etwas zu bieten hat. Dieses Mal steht die Action im Vordergrund. Als Spielende müssen wir nun oft ausweichen und blocken. Das macht die Kämpfe wesentlich dynamischer, nimmt ihnen jedoch strategische Tiefe. Trotzdem ist das Gameplay dadurch erheblich verbessert worden. Ähnlich wie in "Mass Effect: Andromeda" müssen nun Fähigkeiten miteinander kombiniert werden um Detonationen zu erzeugen, die immensen Schaden verursachen. Demnach sind die Gefährt noch immer wichtig für die Kämpfe, doch abseits dieser Kombination von Fähigkeiten haben sie nicht viel Agenda im Gameplay. Es bleibt trotzdem bis zum Ende spaßig.

Insgesamt hatte ich eine richtig tolle Zeit mit diesem Spiel. Ich kann es kaum erwarten, bis BioWare wieder ein neues Spiel herausbringt.
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19.2 Hours played
"Life is Strange" erzählt eine der besten Geschichten der Videospielgeschichte. Selten haben mir Figuren so viel bedeutet wie hier.

In "Life is Strange" spielen wir als Max, die nach fünf Jahren in Seattle in ihren Heimatort Arcadia Bay zurückkehrt um dort eine angesehenen Schule zu besuchen, die ihr künstlerisches Talent als Fotografin fördert. Ihre Rückkehr zwingt sie jedoch auch, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, denn während den fünf Jahren hat sie sich nicht einmal bei ihrer ehemaligen besten Freundin Chloe gemeldet. Gleichzeitig entdeckt Max jedoch auch, dass sie die Zeit zurückspulen kann, jedoch immer nur für kurze Zeit. Diese Fähigkeit ist auch dringend nötig, denn seltsame Ereignisse drohen Max, ihre Freundinnen und Freunde und Arcadia Bay selber in Gefahr zu bringen.

Warum ist das nun so eine tolle Geschichte? Ich musste fast jede Entscheidung im Spiel in Frage stellen, weil es selten richtige oder falsche Entscheidung gibt. Man hat in diesem Spiel die Möglichkeit so gut wie jede Entscheidung rückgängig zu machen und andere Wege auszuprobieren, fühlt sich gleichzeitig jedoch so machtlos, da man kein glückliches Ende für jeden erzwingen kann. Ich musste schnell feststellen, dass die wichtigen Entscheidungen in allen möglichen Verläufen stets einen bitteren Beigeschmack haben.
Der Knackpunkt ist jedoch: die Charaktere wachsen einem ans Herz. Sie sind toll geschrieben, haben in der Regel viele Facetten und eigene kleine Nebengeschichten, auf die man Einfluss nehmen kann. Ich will mich nicht zwischen ihnen entscheiden und wissentlich jemandem Schaden zufügen müssen. Für mich war es oftmals sogar noch schwieriger die richtige Entscheidung zu treffen, eben weil ich durch die Zeitmanipulation alle möglichen Ausgänge kannte.
Das Finale hat dieses Problem für mich perfekt auf den Punkt gebracht. Man hat dort zwei Entscheidungen und beide sind herzzerreißend. Für viele schien diese finale Entscheidung das ganze Spiel ad absurdum zu führen, doch sie fängt das Hauptproblem, den Symbolismus (der übrigens EXTREM interessant ist! Hier eine tolle Analyse: https://www.reddit.com/r/lifeisstrange/comments/8380e1/s1_e5_max_and_the_thunderbird/?utm_source=share&utm_medium=web3x&utm_name=web3xcss&utm_term=1&utm_content=share_button ) und den ganzen Konflikt des Spiels perfekt ein.

Zusammen mit dem tollen Artstyle und der fantastischen Einbindung von Musik ("Obstacles", "Spanish Sahara" und "Santa Monica Dream"!!!!!!!!!) ist das hier ein Spiel, das ich vermutlich niemals vergessen werde. Eine ganz klare Empfehlung an jeden da draußen, der Wert auf eine tolle Geschichte legt.
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Comments
Poppi. 21 Aug, 2024 @ 1:38pm 
Call me an orange! cause I see you around. :brownchicken:
я и балл принцесс 4 Mar, 2022 @ 11:12am 
thenx
stuebo 27 Feb, 2022 @ 3:57pm 
+rep
STEEEEEVE 14 Nov, 2021 @ 2:49pm 
+rep cool survivor ^^
Jesus 7 Feb, 2019 @ 9:42am 
+Rep, can't aim with anything but a ship ;)
Lv 11 Mar, 2017 @ 1:05pm 
+REP such a great person :D