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178.7 hrs on record (96.4 hrs at review time)
Gutes Spiel mit etlichen Mängeln.
Eigentlich wäre es ein richtig geiles Spiel und könnte auch gut ohne die exzessive Gewaltdarstellung überzeugen. Eigentlich.

Gute Story, (wenn auch etwas schwächer als die des Vorgängers), eine tolle Atmosphäre, und eine lebendige, dynamische Welt, die sich dem Spielgeschehen anpasst.
Besonders gut gelungen finde ich die zahlreichen Dialoge, die bisweilen eine erstaunliche Empathie erfordern, und man sehr schnell merkt, wenn man zum falschen Zeitpunkt das falsche sagt.
Zudem haben viele Entscheidungen früher oder später Konsequenzen, an die die man sich noch langer erinnert oder auch ärgert.

Kern des Spieles ist sicherlich die Story, sowie die zahlreichen Nebenquests.
Meistens in Verbindungt - mitunter ziemlich nervigen - Parkurläufe a la "Assasins Creed".
So wird das anfängliche Zombieschlachten irgendwann nur noch zur Nebensache und die spannende Story gerät zunehmend in den Vordergrund.
Englische Sprachausgabe ist fantastisch, die deutsche ist leider - wie so oft- absolute Grütze.
Wer kann, sollte also auf englisch spielen, um die Story wirklich zu genießen.

Es könnte alles so toll sein, wenn das Spiel nicht einige unglaublich nervende Bugs hätte:
Abstürze hatte ich zwar keine, aber sehr oft waren bei mir die Objektachsen verschoben, so das die kamera bei den zahlreichen Zwischensequenzen mal eben ins nichts zeigt.
z.B. unterhält man sich mit jemanden, schaut dabei aber statt des Gesprächbartners irgendwelche Wände an.
Sehr ärgerlich, zumal die Dialoge mit den zahlreichen Charakteren wirklich gut gelungen sind und man so oft wichtige Gesten verpasst.

Was auch gerne passiert ist, das Gegner im Kampf einfach einfrieren.
Sie lassen sich dann weder verletzen noch kämpfen sie zurück.
Sie stehen einfach nur herum.

Auch technisch hat sich das Spiel nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Dying light 2 ist ein absoluter Hardware-fresser, und mir stellt sich oft die Frage: Warum eigentlich?

Die Stadt ist zwar gut gefüllt, aber die Texturen oft ziemlich verwaschen, die Anzahl der verwendeten Assets überschaubar (wenn nicht wiederholend) und eine Grafikexplosion an Effekten sucht man vergebens.
Mich erinnert die Spielgrafik stark an Fallout 4. Vergleichbare Qualität.

Trotzdem müssen Besitzer älterer Grafikkarten (wie ich mit meiner gtx 1650) gewaltige Abstriche in Kauf nehmen, wenn sie DL2 spielen möchten:

Bei mir hieß das:
Entweder volle Details, dafür aber nur 30 fps (die aber immerhin auch stets erreicht werden),
Oder aber wenig Details und dafür 60+fps.

Wer den Mittelweg sucht, kann es auch über upscaling probieren.
Das Spiel unterstützt neben FSR auch lineares upscaling, sowie DLSS bei rtx Karten.

Ich habe auf (FSR) upscaling ganz verzichtet, da die Qualität darunter massiv leidet.
DLSS soll jedoch sehr gute Ergebnisse bringen.
Meine Wahl fiel auf native 1080p, hohe Details und dem NVIDIA Schärfefilter+ um die Texturen etwas zu verbessern.

Meine Kaufempfehlung bezieht sich auf die reine Single-Player Kampagne. Coop habe ich nicht getestet, da dieser derzeit wohl mit erheblichen Problemen zu kämpfen hat.

Unterm Strich macht Dying light 2 trotz einiger Macken sehr viel Spaß. Insbesondere gegen Ende des Spiels wird die Story nochmal richtig spannend.
Wer noch warten kann und keine besonders große tolerenz gegenüber Bugs hat, sollte mit dem Kauf noch etwas warten.
Allen anderen sei DL2 ans Herz gelegt, zumal es über einen hohen Wiederspielwert verfügt.
Posted 16 February, 2022. Last edited 16 February, 2022.
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7.2 hrs on record (2.9 hrs at review time)
Eigentlich bin ich ein großer Fan von Hideo Kojima. Silent Hill oder Metal Gear Solid waren nahezu Meisterwerke und in gewisser weise ist es eigentlich auch Death Stranding.
Die Präsentation ist bombastisch, Die Schauspieler sehr gut, und die (deutsche) Synchronisation bis auf wenigen Ausnahmen durchweg gut gelungen. Der Soundtrack ist ebenfalls Hollywoodwürdig.

Allerdings hat es Kojima diesmal für meinen Geschmack etwas übertrieben und zu sehr gekünstlert.
Die Atmosphäre in dem Spiel erinnert mich sehr stark an manche Stanley-Kubrick-filme, wie "AI" oder "2001". Scheinbar hat sich Kojima einiges dort abgeschaut.
Die Zwischensequenzen sind sehr lang (bis zu 10 Minuten), und die Dialoge typisch für Kojima:
Langatmig und philosophisch. Manchmal etwas zu langatmig und etwas zu philosophisch.

Nicht missverstehen, ich liebe Kubrick-Filme. Allerdings sind das FILME.
Bei denen flag ich mich ins Sofa, dübel mir einen und genieße die Show.
Bei Death Stranding hingegen sitze ich mit Maus und Tastatur am Schreibtisch und möchte zwischendurch auch ein wenig spielen.
Hin und wieder beginnen die Filmsequenzen deshalb doch zu nerven, zumal man sie nicht überspringen kann.
Eigentlich schade, denn sie sind künstlerisch wirklich hochwertig. Aber manchmal wirkt es etwas too much.

Unverständlich finde ich auch, das es - trotz des ohnehin schon stolzen Preises - in dem Spiel (ziemlich unpassendes und teils aufdringliches) Product-Placement gibt.
In dem Spiel ist alles superfuturistisch, die Gesellschaft zerstört und zerstritten, allle Markennamen abgeschafft, aber ein bekannter RL-Energydrink aus dem Jahr 2002 hat die Zeit natürlich unbeschadet überstanden und schafft es gar immer wieder in die Zwischensequnzen...
Sorry, aber das hätte echt nicht sein müssen.

Die Menüs im Spiel sind ebenfalls dermaßen futuristisch verschnörkelt, das es mir schwer fällt, mich darin zurechtzufinden.
Ständig frage ich mich, ob das Element jetzt ein button zum klicken, eine Information, oder nur Dekoration ist.
Ich habe selten so unübersichtliche Menüs in einem Computerspiel gesehen.

Auch spielerisch finde ich es etwas enttäuschend. Viel passiert eigentlich nicht.
Man bringt waren von A nach B, sammelt so "likes" (facebook lässt grüßen) und spielt damit nach und nach neue Regionen und Ausrüstung frei, die das Leben erleichtern.
Nebenbei gilt es natürlich noch das zersplitterte Amerika wieder zu einen und so die Welt vor ihrem endgültigen Untergang zu retten.

Die Story ist nett anzusehen, aber vermag mich nicht wirklich zu fesseln.
Wenn ich an MGS oder SH denke, habe ich dort früher Stunden in den Spiel verbracht, und dabei völlig die Zeit vergessen.
Bei Death Stranding hingegen muss ich nach 1-2 Std Pause machen, weils langweilig und langatmig wird.

Die Steuerung wirkt auch sehr eigen und man merkt stark, das das spiel nicht für den PC entwickelt wurde. Controller ist hier die erste Wahl.

Alles in allem ist Death Stranding ein Paradebeispiel für "weniger ist oft mehr", und was passiert wenn Künstler sich an einen Produkt zu sehr austoben.
Weniger Epik, weniger Schnörkel, aber dafür mehr Spiel hätte Death Stranding wirklich gut getan.
So wie jetzt lebt es in erster linie von der Starbesetzung und der Präsentation.

Für ein 60,- € Spiel ist mir das aber nicht genug. Das konnte Kojima schonmal besser.
Posted 12 December, 2021. Last edited 20 December, 2021.
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203.4 hrs on record (86.0 hrs at review time)
Man nehme Far Cry, setze es in ein Zombiesetting, erweitere es um ein paar Spielelemente aus "Red Dead Redemtion" und garniere das Ganze mit einer guten aber auch recht vorhersehbaren Story - Fertig ist "Days Gone.
Über die ganze Spielzeit hinweg hatte ich immer das Gefühl ein Spiel aus der Retorte zu spielen, da ich alles irgendwo schonmal gesehen habe. Die Anleihen aus Titeln wie "Far Cry" sind unübersehbar.
"Days gone ist aber auch ein gutes Beispiel dafür, das Retortenspiele durchaus funktionieren können.

Innovationen sucht man zwar vergebens, aber wer sich die Zeit nimmt, die wirklich gut erzählte Story zu genießen, wird alleine durch sie schon mindestens 70 Stunden lang gut unterhalten.
Und auch nach dem Abspann ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, da auch dann noch jede menge Nebenschauplätze zu bewältigen sind.

Wie eingangs erwähnt ist die Story (Sony-typisch) wirklich gut erzählt, und auch die Charaktere sind fast allesamt Sympathieträger.
Ich empfehle allerdings, das Spiel auf Englisch mit deutschen Untertiteln zu spielen, da die deutsche Synchro etwas lieblos und gekünstelt wirkt.
Viele Stimmen passen nicht zu ihren Charakteren, die Stimmodudaltion passt oft nicht zum Geschehen oder wirkt gar völlig fehlplaziert.
Insbesondere unser Hauptprotagonist kann durch sein überbetontes Gequatsche auf Dauer ziemlich nerven.
Glücklicherweise kann man selbst im laufenden Spiel die Sprache ändern, so, das man in Ruhe ausprobieren kann, was einem am besten liegt.

Technisch gibt es nicht viel zu meckern:
Das Spiel läuft äußerst stabil und bis auf kleinere Glitches konnte ich keine nennenswerten Bugs feststellen.
Auf meinem AMD Ryzen 5 + GTX 1650 + 16 GB Ram lief das Spiel selbst bei maximalen Einstellungen und 1080p meist mit soliden 50-60 fps, die selbst bei größeren Horden kaum unterschritten wurden.

Die Grafik ist gut, besonders die Wettereffekte wissen zu gefallen.
So ist Days Gone eins der wenigen Spiele, in denen sich bei Schneefall auch die Vegetation verändert:
Wo eben noch Blumen blühten kann 2 Minuten später schon alles unter einer weißen Schneedecke liegen - Eins der netten Details in DG.

Die Spielewelt ist liebevoll, detail- und abwechslungreich gestaltet; etwas schade finde ich, das die Straßen alle wie ausgestorben sind.
Man könnte meinen, das das eigene Motorrad das einzige Vehikel ist, das die Apokalypse überstanden hat.
Hier hätte ich mir etwas mehr NPC-Verkehr gewünscht. Ein paar fahrende (und steuerbare) Autos wären auch toll gewesen.
Was ich auch etwas schade finde ist, das es außerhalb der Missionen kaum interaktion mit den NPC gibt.
Meistens sitzen die einfach nur herum, unterhalten sich untereinander, aber man selbst wird eher ignoriert.
Hier hätte ich mir ein bischen die Atmosphäre eines RDR oder GTA gewünscht.

Kleine Randnotiz wenn es mal langweilig wird: Neben den normalen freeroam-Missionen kann man übers Hauptmenü auch jede menge zusätzliche Herausforderungen wie z.B. Rennen, Angriffe auf Basen oder auch Hordenkämpfe direkt auswählen.

Das Kampfsystem ist etwas Gewöhnungsbedürftig, besonders wenn man vom Motorrad aus kämpfen möchte.
Das Waffenrad ist für meinen Geschmack etwas zu verzweigt und unübersichtlich.
In hektischen Momenten kann es daher schnell zu Fehlgriffen kommen, was bei einer angreifenden Horde dann auch schnell mal den unfreiwilligen Exodus bedeutet

Unterm Strich ist "Days Gone" ein durchaus gelungener Titel, der vor allem von der gut erzählten Story und den herausfordernden Hordenkämpfen lebt.
Kein Überflieger, aber auch kein Griff ins Klo. Viel kann man bei dem Titel nicht falsch machen, und den Preis finde ich angesichts der mittlerweile sehr hohen Qualitätsanforderungen an Games durchaus annehmbar.

Wer das Spielprinzip von "Far Cry" mag, sich dort aber mehr Story gewünscht hätte und darüber hinaus ein Fan von Open World Zombie-Games ist, kann hier bedenkenlos zugreifen.
Posted 1 December, 2021. Last edited 3 December, 2021.
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226.5 hrs on record (87.3 hrs at review time)
Nach einem knappen Jahr nun (August'22) ein kleiner Nachtrag.
Die originale Rezension lasse ich stehen und findet Ihr nach diesem Kapitel:

Gleich vorne weg: eine Empfehlung für die Steam-Version gibt es von mir immer noch nicht, da die Installation noch wie vor eine Katastrophe ist und unverhältnismäßig lange dauert.
Ich hatte ja wirklich gehofft, das daran ein wenig gearbeitet wurde, aber dem ist leider nicht so.

Aber wenn Ihr es unbedingt haben wollt, kauft es Euch bloß nicht über Steam.
Es es leider immer noch nur ein Launcher, der euch einfach nur weiterleitet.
Ich frage mich, wofür der so viel Platz auf der Platte braucht.

So, und nun zu meiner originalen Rezension von vor einem Jahr, die ich nach wie vor so unterstreiche, da sich rein gar nichts in sachen Installation und Spielstart verbessert hat. Absolut nichts:

Manchmal wünsche ich mir, es gäbe auf Steam einen waagerechten Daumen, weil dieser dem Spiel am ehesten gerecht würde.

An sich finde ich den MSFS nicht schlecht. Es hat zumindest potential.
Grafik ist fantastisch, Anforderungen an GPU und CPU verhältnismäßig human, und es macht einfach Spaß, nahezu jeden Punkt der Erde anfliegen zu können - das kann ich allerdings auch mit google earth.

Leider ist das Spiel derzeit völlig unausgereift und fehleranfällig.
Nach nahezu jedem Update (sowohl Windows als auch MSFS) muss man erst mal bangen, ob das Spiel überhaupt noch startet.
Ein dickes Minus gibt es daher für den technischen Zustand des Spiels und somit für das Preis / Leistungs-Verhältnis.

Sorry, aber für 70,- € und mehr erwarte ich ein Spiel, welches einigermaßen optimiert ist, sich problemlos installieren lässt und vor allem stabil läuft.
Nichts von dem vermag MSFS momentan (Oktober 2021) erfüllen.

Alleine der Installationsprozess und die Einbindung in Steam empfinde ich schon als absolute Katastrophe.
Es fängt damit an, das man auf Steam eigentlich nur ein aufgeblähtes Installationsprogramm erwirbt, die eigentliche Installation aber über den MS-Store stattfindet.

Man startet also das Spiel auf Steam und wird zur weiteren Installallation zu xbox-live weitergeleitet, wo die Installation bei mir sage und schreibe 12 Stunden dauerte...
wofür braucht das Spiel solange? vergleichbar große Spiele installiere ich normalerweise in der halben Zeit und weniger.

Unnötig zu erwähnen, das die komplette Installationszeit von Steam als Spielzeit gewertet wurde.
Also wehe dem, der eine Rückerstattung von Steam benötigt, wenn das Spiel bei ihm nicht läuft.
Das wiederum kann auch passieren, wenn man sein Betriebsystem nicht auf dem neusten Stand hat oder nicht bei MS angemeldet ist.

Völlig unverständlich ist mir auch die hohe GPU-Auslastung während des Installationsprozesses.
70-80 % Auslastung für ein 2D Standbild mit Ladebalken ist schon eine Ansage!
Warum ist das so?

Der letzte (große) Kritikpunkt ist der Speicherverbrauch auf der Festplatte.
MFSF wird bei mir wohl das erste Spiel, das eine eigene Festplatte benötigt, da es jetzt schon fast 0,5 TB belegt - und ich habe gerade mal einen Bruchteil des zusätzlichen Inhalts installiert.
SSD wohlgemerkt: Mit einer normalen HDD leidet die Performance erheblich, und dann man mit dem Spiel nicht glücklich.

Fazit:
MSFS hat jede menge potential.
Die fantastische Grafik kann die technischen Schwächen jedoch nicht ausbügeln.

Unterm Strich macht MSFS einen sehr unfertigen Eindruck, und jedes Update scheint mehr Probleme zu bringen, als es letztendlich lösen sollte.

Für das, was MSFS derzeit bietet, ist der Preis einfach zu hoch!
Sowohl monetär gesehen, als auch das, was man dem Spiel an Hardwareressourcen (Speicherplatz) zu Verfügung stellen muß.

Ich hätte mit dem Kauf definitiv noch etwas warten sollen, und es über Steam zu kaufen war auch nicht beste Idee. Ständig ist irgendetwas.

Wer also mit dem Kauf liebäugelt, soltte möglichst noch ein paar Monate warten und hoffen, das das Spiel bis dahin etwas ausgereifter ist.

Ausserdem wäre es zu überlegen, in besser gleich im Microsoft-shop zu kaufen, da so zumindest eine mögliche Fehlerquelle entfällt.
Posted 2 November, 2021. Last edited 10 August, 2022.
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43.0 hrs on record (42.9 hrs at review time)
Ich verstehe zwar nicht, warum ein paar chinesische Idioten meinen, das Spiel nun Review-Bomben zu müssen, aber lasst euch davon nicht beeindrucken.

Das Spiel ist meiner Meinung nach sehr gut und beantwortet auch die ein oder andere Frage, die evtl. nach Spielen des Originals offen geblieben sind.

LiS BTS spielt zeitlich 5 Jahre vor den Ereignissen des Vorgängers und behandelt vor allem das Verhältnis zwischen Rachel und Chloe, nachdem Max Arcadia Bay verließ.

Deck 9 hat es hervorragend Verstanden, die Atmosphäre des ersten Teils auch in diesem Teil umzusetzen.
Die Sprechrollen wurden wieder durch hervorragende Synchronsprecher besetzt, wobei leider (zumindest im Hauptspiel) die meisten Originalstimmen aus dem ersten LiS aufgrund eines Streiks durch andere Schauspieler besetzt werden musssten.

Grafisch legt D9 in BTS nochmals nach. Die Animationen wirken nun wesentlich ausgereifter und glaubwurdiger.
Die Modelle der Protagonisten glänzen durch viel Liebe zum Detail und auch der Soundtrack brauchst sich hinter dem Originalspiel nicht zu verstecken.

Kritikpunkte sehe ich aber inhaltlich.
Alles in allem wirkt LiS:BTS gegenüber dem Vorgänger ziemlich entschärft. Es gibt zwar die ein oder andere Szene, die zwar mitfiebern lässt, und bei der man mal schlucken muss, Urlaub wird man nach Beendigung des Spiel diesmal wohl nicht mehr brauchen.
Auch haben sich hier und da ein paar zeitliche logische Fehler in den Plot eingeschlichen,
Die fallen aber nur dann auf, wenn man die die Originalgeschichte und diese dierekt gegenüberstellt und auseinander nimmt.

Einen Netten Bonus in Form einer Zusatzepisode bekommen Besitzer der Deluxe-Version von LiS: BTS
Diese dürfen nochmals einen Tag mit der im Leben der jungen Max und der jungen Chloe erleben.

Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Spiel, insbesondere für die, die Max & Chloe ans Herz geschlossen haben.
Posted 17 September, 2021.
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259.7 hrs on record (107.4 hrs at review time)
Cyberpunk 2077 dürfte wohl auf lange Zeit die neue Referenz dafür sein, was passiert, wenn man ein Spiel zu ambitioniert angeht und so dem eigenem Hype zu Opfer fällt.

Die Story und auch die Spielatmosphäre sind phantasisch, Die Charaktere wirken glaubhaft und durch die 1st Person view hat man stets das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.
Die Umgebung wirkt recht authentisch und plausibel und es gibt viel zu entdecken.

Betonung liegt allerdings auf entdecken. Wirklich interagieren kann man mit der Stadt und den Menschen dort kaum: Keine Restaurants, in denen man sich mal hinsetzen und etwas essen kann, und so gut keine Freizeitaktivitäten wie z.B. Kino oder Clubbesuche.

Wer also eine dynamische Spielewelt à la GTA oder RDR2 erwartet, wird vermutlich entäuscht werden.
NPCs, die einer Beschäftigung nachgehen, wie z.B. die Polizisten, die an Tag eins noch den Unfall aufnehmen oder einen Tatort begutachten, tun dies auch noch nach mehreren ingame-tagen.
Es ändert sich einfach nichts in der Stadt, und ähnlich wie bei LA Noire, ist NC um Grunde nur eine gigantische die Bühne für die Story.
Das drückt ein wenig auf die ansonsten gelungende Cyberpunk Atmosphäre.

Überhaupt hat man bei dem Spiel an jeder Ecke das Gefühl, das die Entwickler zwar vorhatten, es ins Spiel zu integrieren, es aber letztendlich aus Zeitgründen dem Rotstift zum Opfer gefallen ist.
So hatte ich mich zum Beispiel auf ein gewisses Auto gefreut, das in der Story bestimmte Eigenschaften hatte, die dem Spielerlebnis sehr zuträglich geworden wären.
Leider ist davon letztendlich nicht viel übrig geblieben.

Auch sonst macht das Spiel insgesamt einen sehr unfertigen Eindruck.
Auch nach 6 Monaten gibt es immer noch einen haufen Bugs, die manchmal ein wenig nerven:
Items, die nicht aufgesammelt werden können oder Autos, die ohne ersichtlichen Grund steckenbleiben sind hier die häufigsten.
Etwas doof finde ich auch die recht kurze Renderdistanz von Oblekten, die sich scheinbar auch nicht einstellen lässt.
So ist es nicht selten, das unmittelbar vor mir auf einmal NPCs oder Fahrzeuge gerndert werden, was nicht gerade den besten Eindruck macht. Alles in allem noch ziemlich unoptimiert
Glücklicherweise sind die Fehler aber nicht so massiv, das sie das spielen unmöglich machen. Abstürze habe ich bisher keine erlebt.

Warum trotzdem eine Empfehlung?
Vor allem wegen dem spannenden Geschichte und dem filmreifen Storytelling
Hier merkt man, das die Entwickler wirklich viel Zeit in die Geschichte um "V" investiert haben.

Die Gestaltung und die Animationen der Charaktere sind sehr gut gelungen, die deutsche Synchro ist fast so gut wie die englische, und die ein oder andere Person wächst einem schnell ans Herz.

Wer sich vom _Hype nicht blenden lässt, gute Storyspiele mag, und sich an dem ein oder anderem Bug nicht stört, wird von CP sicher nicht enttäuscht kann hier bedenkenlos zugreifen.
Posted 9 June, 2021.
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1.9 hrs on record (0.8 hrs at review time)
EDIT:
In meiner ursprünglichen Rezension hatte ich vom Kauf abgeraten - ich schrieb sie nach ca. einer Stunde Spielzeit.
Nun habe ich es doch noch beendet, und nun muß ich meine Meinung revidieren. Meine ursprüngliche (negative) Meinung findet Ihr am Ende des Textes.

Wer ein Spiel in der art von "The Stanley Parable" erwartet, wird nach wie vor enttäuscht sein.
"The Beginner's Guide" ist ein völlig anderes Spiel mit einem sehr ernsten Hintergrund, der möglicherweise viele von uns betrifft.
Leider wird dies erst im letzten Drittel des Spieles offensichtlich, und bis dahin fragt man sich meist nur: "was soll das"? Kleiner Spoiler vorweg: Anscheinend ist das beabsichtigt und gehört zum Konzept.
Der ein oder andere wird das Spiel deswegen wohl - leider- schon vorher in die Ecke geworfen haben (so wie ich beinahe).

Ich denke, das Spiel ist durchaus einen Blick wert.
Nur muss man sich vorher im klaren sein, das es weder lustig, noch ein Spiel im herkömmlichen Sinne ist.
Ich würde es eher als eine virtuelle, interaktive Kunstausstellung betrachten.
Der Fokus liegt klar auf der Erzählung. Die kurzen, surrealen Level dienen hier lediglich der audiovisuellen Unterstützung, und das machen sie recht gut.

Nachfolgend nun meine ursprüngliche Meinung zum Spiel:

Ich mochte "The Stanley Parable" sehr, und habe hier etwas ähnliches erwartet. Leider fand ich es in der hinsucht etwas enttäuschend.
Die Story handelt von einem Spieleentwickler namens "Coder" und ähnlich wie beim "Vorgängerspiel" wird man wird von einem Erzähler durch die verschiedensten Projekte geführt, währen man einiges über Coder erfährt und seinen Beweggründen für die jeweiligen Level auf dem Grund geht.
Hier enden auch schon die Gemeinsamkeiten.

Eine Stärke, die "The Stanley Parable" so besonders machte, waren der schwarze Humor und die extrem kurweilige Interaktion zwischen Spieler und Erzähler.
So war man sich nie sicher, ob man nun den Erzähler trollt, oder ob man von ihm getrollt wird, und man wusste nie, welcher der zahlreichen Enden einem nun erwartet.

Das alles feht in "The Beginners Guide" und so wird es doch mit der Zeit langweilig und unbefriedigend.
Ich vermisse auch den sprecher aus TSP, der war so herrlich sarkastisch und nervig.
Ich möchte nicht komplett von dem spiel abraten, zumal ich es noch nicht beendet habe;
aber nach einer Stunde Spielzeit fehlt mir ein wenig die Motivation, es zuende zu spielen.

Posted 9 June, 2021. Last edited 12 June, 2021.
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10.7 hrs on record (4.9 hrs at review time)
Eins vorneweg:
Wer hier einen weiteren Action-Kracher im Stil von GTA oder RDR erwartet, wird wahrscheinlich bitter enttäuscht werden.
Denn abgesehen vom GUI, der von GTA bekannten Steuerung und der ziemlich großen Map hat das Spiel kaum noch Gemeinsamkeiten mit seinen Geschwistern aus dem Hause Rockstar.

Auch in Sachen Spielprinzip unterscheidet sich LA Noir grundlegend von RDR oder GTA.
Statt auf actiongeladene Ballerorgien setzt Rockstar hier auf Gehirnschmalz und storytelling.
Der Ablauf der Missionen ist eigentlich immer gleich:
Man fährt zu einem Tatort, sucht nach Hinweisen, befragt Zeugen, verhört Verdächtige, überführt diese und landet gleich im nächsten Fall.
Zwischendrin gibt es immer wieder ein paar Straßenverbrechen, auf die man reagieren kann oder auch nicht.

Enttäuschend finde ich hier zum einen den sehr linearen Aufbau und Ablauf des Spiels, und zum anderen, das hier zwar große Teile vom LA (der 40er) originalgetreu nachgebaut wurden, man aber letztendlich rein gar nichts in der Stadt unternehmen kann. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen :-/
Man kann weder Restaurants besuchen, noch Geschäfte, oder sonstigen Freizeitaktivitäten nachgehen, wie man es z.B. von GTA gewöhnt ist.
Selbst liebgewonnene Details aus anderen R*-Spielen, wie eine Fahrt mit der Strassenbahn oder der Gang zum Hot-Dog Verkiäufer um die Ecke bleiben einem bei LA Noir verwehrt.
Ist zwar alles da, aber man kann es nicht nutzen - sehr schade!

So verkommt die an sich riesige und stimmungsvoll belebte Stadt unterm strich doch nur zu einer toten Kulisse für die genzen fälle, die man zu lösen hat.

Warum also gibt es dennoch eine Empfehlung von mir?
Weil die Stärken des Spiels ganz woanders liegen.

Die Fälle sind allesamt sehr interessant, und auch das Story-Telling entspricht dem, was man von Rockstar gewohnt ist.
Die Story ist sehr spannend und unterhaltsam und da Rockstar auch hier Rockstar ist, lässt der sumpf aus Macht, Drogen und Korruption nicht lange auf sich warten.
Der Spannungskurve ist zwar langsam aber stetig und die fälle werden mit der Zeit immer komplexer.
Es macht einfach Spaß, die ganzen Hinweise zusammenzupuzzlen und auch die Überführung von Verdächtigen kann sehr fordernd sein.

Man muss sein Gegenüber genau beobachten, und dann anhand von Mimik und (Körper)Sprache entscheiden ob man nun angelogen wird oder nicht. In der Form ist das bisher ziemlich einzigartig und innovativ.
Macht man einen Fehler, verweigert der Verhörte die Zusamenarbeit und man muss andere Wege finden, um die Tat zu beweisen.

Auch in Sachen Atmosphäre kann LA Noire durchaus punkten
Trotz der kargen Grafik wird der flair der 40er Jahre sehr gut eingefangen und wiedergegeben.
Man bekommt eine ganz gute Vorstellung davon, wie das Leben in der damaligen zeit wohl ausgesehen haben mag.

LA Noire ist mit Sicherheit eine Empfehlung für ale Krimi- und Film Noire Liebhaber, die gerne spannende Krimnalfälle lösen.
Action-Liebhaber und Grafik-Enthusiasten sollten allerdings die Finger von dem Spiel lassen.

Abschliessend sei noch zu erwähnen, das das Spiel mittlerweile 10 Jahre auf dem Buckel hat und es daher Probleme gibt, wenn man es unter Windows 10 64bit versucht zum Laufen zu bringen.
Offiziell wird es nur bis Win 7 unterstützt, aber mit etwas Fummelarbeit bekommt man es auch stabil unter Win 10 zum Laufen.
Aber stellt euch darauf ein, das die installation unter Win 10 nicht reibungslos vonstatten gehen wird ;-)
Posted 31 March, 2021. Last edited 31 March, 2021.
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21.2 hrs on record (20.3 hrs at review time)
Sehr, sehr grenzwertig

Ich kann mich nicht erinnern, je ein Spiel besessen zu haben, zu dem ich eine so gespaltene Meinung habe, wie zu Notruf 112

Das Spiel hat sehr viel Potential, eines der realistischsten Feuerwehrsimulationen zu werden, die es derzeit auf dem Markt gibt.
Ich weiß nur nicht, welcher Teufel die Entwickler geritten hat, sowas als Release-Version zu veröffentlichen. Einen Gefallen haben sie sich damit sicher nicht getan.

Einerseits: Tolles Konzept, halbwegs realistisches Missionsdesign und viele Aha-momente,
Andererseits: Wenig Content, Viele Bugs, Grottige Grafik (selbst für eine Simulation), miserable KI, absolut keine Atmosphäre und dazu noch etliche Logikfehler im Ablauf.

Wäre es eine offizielle "Early Access" Version, gäbe es von mir eine bessere Wertung, aber in dieser Form kann ich derzeit nur vom Kauf abraten.
Ich habe schon selbst im Alpha-Status ausgereiftere Spiele gespielt, als dieses "Release".

Glücklicherweise wird das Spiel noch weiterentwickelt, von daher bin ich hoffnungsvoll, das aus dem hässlichen Entlein eines Tages vielleicht doch noch ein wunderschöner Schwan wird...


Grundsätzlich ist es nämlich ein tolles Spielkonzept: Als Feuerwehrmann einer Berufsfeuerwehr (Mülheim a.d. Ruhr) hat der Spieler die Möglichkeit über den Tag hinweg mehrere Einsätze zu absolvieren.
Die Fahrzeugmodelle sind schön mödelliert und ordentlich bestückt. man fast alle Geräte herausnehmen (allerdings nur die hälfte von denen benutzen)

Ausserhalb der Missionszeiten hat man die Wahl, ob man sich in der toten Wache herumtreiben will, oder ob man lieber die menschenleere Stadt erkunden möchte.
Und mit menschenleer, meine ich wirklich menschenleer.

Offenbar gab es kurz vorher eine schreckliche Seuche in Mülheim, die die komplette Bevölkerung dort ausgerottet hat. Es gibt absolut keine Menschen in der Stadt, nicht einmal einen Verkäufer Supermarkt.

Auch das Leben auf der (wirklich großen) Wache ist nicht existent. Hier und da stehen ein paar kameraden herum, die auf ihre Einsätze warten. Das wars. Keiner redet, keiner sitzt, keiner schaut fern, trinkt kaffe oder was man auch immer auf der wache tun kann.

Leben? fehlanzeige.
Die sehr sterilen, oft schwammigen Texturen untermauern den trostlosen Eindruck der Stadt

Zumindest in Sachen Fußgänger scheint es aber bald abhilfe zu geben, und immerhin ist die Spielewelt recht weitläufig und ohne ladepausen zwischen den Gebieten frei erkundbar.
Erwähnenswert wäre noch, das sie einen TAG/Nacht Zyklus und ein Wettersystem bietet (Bedeckt, Regen, Nebel, Sonne)

Die Missionen sind allerdings noch sehr rar, und wiederholen sich sehr, sehr schnell.
Man hat von jeder Einsatzart etwa 1-2 Varianten: Pkw-Brand, Lkw-Brand, Wohnungsbrand, BMA, Ölspur (bzw Ölfleck), Kleinbrand und Containerbrand.

Für einen Release-Titel ist das ist eindeutig zu wenig. Es sind zwar misson-Packs in for von DLC geplant, aber ich hoffe doch SEHR, das die Missionen im Hauptspiel noch erheblich aufgestockt werden.

Besonderes Highlight sind eindeutig die Wohnungsbrände, und gleichzeitig eins der wenigen versöhnlichen Momente von Notruf 112.
Die Feuersimulation ist rundum gelungen. Das Feuer sieht zwar nicht besonders schön aus, hat aber eine recht realistische Physik, und vor allem sorgt sie dafür, das man in einer verqualmten so gut wie gar nichts sieht. man hat hier wirklich das gefühl, in einer brennenden Wohnung zu sein - alleine.

Bei den Einsätzen offenbart sich die größte Schwäche das Spiels:
Die Anweisungen sind sehr ungenau, und die die KI ist hier wirklich unter aller Kanone.
Das sorgt dafür, das Einsätze sehr oft nicht abgeschlossen werden können, weil eine KI sich aufgehängt hat, oder man nicht weiß was man jetzt eigentlich tun soll.

Es ist zwar schön anzusehen, wie die Kameraden am Einsatzort alle aus den Fahrzeugen steigen, und vielleicht 1-2 Handgriffe tun,
Den Rest der zeit stehen sie aber nur noch dumm in der Gegend herum. Keiner, der den Hydranten oder Verteiler bedient, Keiner, der eine zweite Löschgruppe aufbaut und ebenfalls löscht, ja noch nichteinmal die Drehleiter fährt bei einem Brand im 3. stock in position und löscht von aussen zu.
Wozu rückt man dann mit einem Löschzug an? Ein einzelnes Löschfahrzeug würde es in dem Fall auch tun

Die hakelige und teilweise gewöhnungsbedürftige Steuerung tut ihr übriges dazu. Manchmal ist es echt glücksache, bis man es mal geschaft hat, das mittlere Rolltor vom Geräteraum des LF zu schließen, weil man den entsprechenden Bereich nicht anvisieren kann.

Alles in allem scheint es, als habe man bei den Entwicklern die Ausmaße und Tücken eines so ambitionierten Projektes deutlich unterschätzt.

Ich kann mir zwar vorstellen, warum sie es jetzt rausgebracht haben, aber nicht, warum als fertiges Spiel.
Auch wenn man sieht, wieviel Arbeit bereits drin steckt, bereue ich schon ein wenig,
dafür 30,- € ausgegeben zu haben.

Sorry, Aerosoft und Crenetic, das war nix.
Da spiele ich lieber noch ein wenig die Wegberg-Mod von Emergency 4, die solltet ihr euch auch mal anschauen
Posted 5 March, 2017. Last edited 20 June, 2017.
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21.8 hrs on record (19.5 hrs at review time)
There are games convincing people in offering massive multiplayer action, stunning special effects and lots of blood and gore...
Firewatch ... is not one of these games.

In case you expect a mind-blowing open-world-BF-style-FPS killing spree, you will be disappointed.
In this game, you won't kill anyone. You don't even have a weapon. Your main tool in the game is your walkie-talkie.

To be honest: Its not even a real open world game, since you are following a VERY linear story and you are only able to move within fixed paths and areas.

Firewatch is a pure Adventure Game, comparable to those point & click 2D Adventures like monkey island in the 90s ;-)
You're moving around, collecting items,enjoying the atmosphere and experiencing a short but interesting Story.
The hell no, there aren't even riddles in the game (despite of the story itself, of course).
Bad minds would say: Firewatch isn't even a videogame. It's more like reading a book or watching an interactive Movie. It's what's called a walking simulator nowadays.

So what is it, making Firewatch so interesting?

It's the atmosphere, it's the dialogues between the two protagonists, and its the story itself.

Although the story is really linear and really short, the players' restrictions in his freedom of movement sometimes are pretty annoying (you can't even jump over a stone),
The developers know how to catch you in the game. Is there a mystery here, in the wilderness,
far away from civilisation?

It's fun to try out various dialogues and seeing what's next.
What's the story behind the warm, sympathic voice coming out of the radio?

what happens, if you simply don't answer. or what happens, in case you don't do what you are expected to do by your boss?

Unfortunately, it doesn't affect the storyline itself but it affect the realtionship between you an your boss.
The voice actors of the game did a fantastic job, and its easy to identify yourself with one of them.

The developers managed it maintaining a light, creepy but not scary atmosphere throughout the whole game.
The soundtrack and the comic-style cell-shading graphics are pretty nice too, the light-effects know how to underline the games setting.
Unfortunately, unity's performanc- hunger is also very big, so an up-to-date computer is very recomment

This Game also offers a very unique special, you'll usually only find on DVDs:

You may play the story along with the developers commenting the game.
that's really cool, especially if you are interested in game developement, and their comments are pretty entertaining.
It's very fun listening to them

So, as a result:
The developers really put in a lot of love in the game. You will regognize it everywhere.
Since the game is really affordable: Get the game!
I'm looking forward to their next title
Posted 17 February, 2017. Last edited 8 September, 2022.
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